Socare-Konferenz 2020 & Mitgliederversammlung verschoben

Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Bezug auf das Corona-Virus, hat der Vorstand beschlossen, den Socare-Kongress in Erlangen, der für den 20. bis 22. März 2020 vorgesehen war, und die Mitgliederversammlung am 21. März 2020 zu verschieben.

Überlegungen auf verschiedenen Ebenen liegen dieser schmerzlichen, aber unseres Erachtens notwendigen Entscheidung zugrunde. So äußerten viele Konferenzteilnehmende im Vorfeld ihre Besorgnis bezüglich des Virus. Weiter haben Universitäten in verschiedenen Ländern Reiseverbote ausgesprochen oder werden dies voraussichtlich tun. An einigen deutschen Universitäten dürfen bis auf weiteres keine Veranstaltungen oder Sitzungen mehr stattfinden.

Unter diesen Bedingungen hätten wir weder den Kongress noch die Mitgliederversammlung erfolgreich und mit einer kritischen Anzahl an Teilnehmenden bzw. Mitgliedern durchführen können.

Das neue Datum für Mitgliederversammlung ist voraussichtlich der 19. September 2020. Sie wird während des Socare-Kongresses (18. bis 20. September 2020) in Erlangen stattfinden.

Trotz der aktuell widrigen Umstände freuen wir uns auf die Versammlung und den Kongress. Wir sind überzeugt, dass wir diese beiden wichtigen Ereignisse wir im kommenden September unter reisefreundlicheren Bedingungen durchführen können.

Der Socare Vorstand

CfP: Diaspora und (Post-)Digitalität. Vorgestellte Gemeinschaften im Netz – Diaspora and (post-)digitality. Imagined communities in cyberspace – Diáspora y (pos-)digitalidad. Comunidades imaginadas en la red

Internationaler Workshop, Universität Bremen, 28.-29.08.2020

Organization: Olorunshola Adenekan (U Bremen), Julia Borst (U Bremen), Linda Maeding (U Bremen)

The growing popularity of diaspora studies in the fields of cultural studies , is happening around the same time as diasporic movements is generating renewed interests in the newsmedia, as well as in art and literature – a phenomenon that is associated with the effects of globalization, particularly transmigration and transnationalization.

 

Deadline:​ Please​ send an abstract (200-300words) and a short CV (max.100words) until March 30, 2020, to Dr. Linda Maeding (maeding@uni-bremen.de​)

Conference languages are German, Spanish and English. All participants must cover their own travel costs and living

 

Full CfP: English, Deutsch, Espanol

Interdisziplinäre Summer School: Anthropology and Contemporary Visual Arts from the Black Atlantic: between the Art Museum and the Ethnological Museum in the Global North“

Poster_SummerSchool_Anthropology and Contemporary Visual Arts from the Black Atlantic_final_1

Einladung Gastvortrag „Leuchtturm, Brücke, Labyrinth: Das Ibero-Amerikanische Institut in Berlin“ (28.01.2020, Trier)

Das Fach Romanistik und das America Romana Centrum der Universität Trier laden ein zum Gastvortrag von Dr. Ulrike Mühlschlegel (Ibero-Amerikanisches Institut – Preußischer Kulturbesitz Bibliothek, Leiterin Referat Benutzung Länderreferentin Spanien, Uruguay, Karibik) zum Thema: “Leuchtturm, Brücke, Labyrinth: Das Ibero-Amerikanische Institut in Berlin”

 

Universität Trier, 28.01.2020, 18 Uhr, B 14

 

Interessierte aller Fächer und Fachbereiche sind herzlich eingeladen!

 

Kontakt: Romanistik Uni Trier / America Romana Centrum

Vorstellung: Library of Glissant Studies (LoGS)

​Die Library of Glissant Studies (LoGS) ist ein kollaboratives Open Access Projekt, welches die Arbeiten von und über den martinikanischen Autor Édouard Glissant (1928-2011) sammeln und online zugänglich machen möchte: „The Library of Glissant Studies is a unique tool that draws on Alain Baudot’s 1993 Bibliographie annotée d’Édouard Glissant (Annotated Bibliography of Édouard Glissant) which contains more than 1300 references. LoGS is a multilingual database dedicated to making texts by and about the Martinican author Édouard Glissant accessible and widely available. The objective of LoGS is to centralize information, in whatever original languages they may have been produced, on Glissant’s work and thought in an open access gratis website, linked to multiple physical and digital archives which contain his manuscripts, and other printed and multi-media materials.“

Eine ausführliche Vorstellung der LoGS finden Sie hier.

Die Webseite selbst finden Sie hier.

 

CfP Socare Konferenz 2020 „Between mobilities and demarcations of boundaries: Education and the politics of education in the Caribbean-Entre movilidades y demarcaciones de fronteras: Educación y políticas educativas en el Caribe-Entre mobilités et démarcations de frontières : Éducation et politiques éducatives dans les Caraïbes“

Alle Informationen zur Socare-Konferenz 2020 in Erlangen finden Sie auf der Konferenzwebseite: http://caribbeanresearch.net/en/2020-conference/

Socare-Dissertationspreis (FRISTVERLÄNGERUNG: Bewerbungsschluss 1. Dezember 2019)

Beginnend mit dem Jahr 2019 schreibt Socare e.V. im Zweijahresrhythmus einen Preis für Dissertationen aus dem Bereich der sozial-, geistes- oder kulturwissenschaftlichen Karibistik aus. Ziel ist die Förderung von Nachwuchsforschenden primär aus deutschsprachigen Universitäten. Es sollen insbesondere innovative sowie inter- und transdisziplinäre Forschungsansätze gewürdigt und damit einer breiteren akademischen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Dissertation kann auf Deutsch, Englisch, Spanisch oder Französisch verfasst sein.

Bewerbungsvoraussetzungen sind ein starker karibistischer Bezug der Forschungsarbeit und die bereits erfolgte Verteidigung innerhalb der letzten 24 Monate vor dem 1. Oktober des Bewerbungsjahrs. Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Fremdbewerbungen möglich. Eine Mitgliedschaft bei Socare ist keine Voraussetzung für die Teilnahme. Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist jeweils der 1. Oktober eines ungeraden Jahres.

Die Bewerbungsunterlagen umfassen folgende Dokumente, die in elektronischer Form (PDF-Format) bei award@caribbeanresearch.net eingereicht werden sollen: Dissertation, tabellarischer Lebenslauf, Zusammenfassung der Dissertation, zwei Dissertationsgutachten.

Das Begutachtungsverfahren ist zweistufig. Es besteht aus einer Begutachtung durch ausgewiesene Expert*innen im jeweiligen Fachgebiet und der abschließenden Auswahl der ausgezeichneten Arbeit durch den Vorstand. Für die Begutachtung der Arbeit sind jeweils zwei Expert*innen zuständig, die nach Möglichkeit aus dem Beirat von Socare und dem Kreis der Ehrenmitglieder berufen werden sollen. Das Gutachten besteht aus einem konzisen, frei formulierten Text und einer standardisierten Vorlage. Die ausgezeichnete Arbeit wird auf der Grundlage der Gutachten vom Socare-Vorstand bestimmt. Der Verein behält sich vor, aus gewichtigen Gründen den Preis auszusetzen.

Die Würdigung durch Socare ist verbunden mit einem Preisgeld für 1000 Euro und einer kostenlosen Mitgliedschaft bei Socare für den Zeitraum von einem Jahr.

Der Socare-Preis für Karibikforschung wird bei der jeweils folgenden Socare-Konferenz überreicht. In diesem Rahmen wird die jeweils prämierte Arbeit vorgestellt.

 

Bewerbungen und Rückfragen an

Anne Brüske

award@caribbeanresearch.net

 

Weitere Informationen finden Sie hier: Socare-Preis

Blog: Spuren des Sklavenhandels in Nantes

Im Rahmen der Lehrveranstaltung zur ‚dunklen‘ Seite der Aufklärung und zu postkolonialen Erinnerungsorten in Frankreich fand im März 2019 unter der Leitung von Natascha Ueckmann (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) eine Exkursion nach Nantes statt, um mehr über den Umgang der französischen Hafenstadt mit ihrer Kolonialgeschichte zu erfahren. Die Studentin Susanne Bargmann hat dazu einen ausführlichen Blog erstellt mit dem Titel „Spuren des Sklavenhandels in Nantes“. Den Blog können Sie hier einsehen.

Socare Symposium „Exzentrik und Exzess in karibischen Textualitäten, Ästhetiken und Ökonomien“, 19/07-20/07/2019 Saarbrücken

Kommendes Wochenende findet das nächste Socare-Symposium mit dem Titel „Exzentrik und Exzess in karibischen Textualitäten, Ästhetiken und Ökonomien“, in Saarbrücken statt.

Das Programm finden Sie hier

Jornadas caribeñistas celebran 10 años con encuentro internacional de investigadoras e investigadores (Universidad de Chile)

„Como un experimento de hacer un formato distinto, a una década de su primera versión, las Jornadas Caribeñistas asumieron un formato más pequeño, dedicado a la conversación, intercambio y formación de vínculos. Perspectivas, acercamientos y desafíos con el objetivo de priorizar la conversación, el debate y la formación de redes significativas.“

Weitere Informationen hier